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20/08/2009

Tool Information

Setting: Bildung/Erziehung
MHP Steps: Durchführung/ Intervention
Ursprungsland: Deutschland
Sprachen: deutsch
Publikationsinformation: A. Müller, M. Schmidt u.a. (2001): Praxis schulischer Sucht- und Drogenprävention. Unterrichtsmaterial für die Klassenstufen 6-8, Move Verlag, ISSN 1438-9096

Evaluation: Ja
Verfügbare Formate: Papierversion
Kostenlos: Nein
Nutzungseinschränkungen: Ja
Tool Fokus: Individuell
Art des Tools: Programm

Tool Beschreibung

Das Unterrichtsmaterial ist für den Einsatz in den Klassenstufen 6 bis 8 konzipiert und thematisiert den Gebrauch und Missbrauch von Tabak, Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen. Themenschwerpunkt für die Klasse 6 ist die Reflexion des Konsumverhaltens und die Standfestigkeit gegenüber Tabak und Alkohol. Der angemesse Einsatz von Medikamenten ist inhaltlicher Schwerpunkt für die Klasse 7, aber auch der Umgang mit Tabak und Alkohol (Werbestrategien der Medien, Folgen des Konsums) werden behandelt. Illegale Substanzen bilden den neu eingeführten Themenbereich für die Klasse 8. In dem Heft für Lehrkräfte werden sowohl Hintergrundinformationen als auch Unterrichtsvorschläge präsentiert. Das Programm kann zielgruppenspezifisch durch die Lehrkräfte angepasst werden.

Tool Eigenschaften

Einsatz im Feld: Eingeschränkt verbreitet
Tool hauptsächlich verbreitet in: Deutschland
Entwicklungsstand: Gut etabliert
Evaluation und Forschung: Studien/technische Daten verfügbar
Einbezug Betroffener/Begünstigter bei der Entwicklung: Keine Informationen dazu gefunden

Beschreibung der Evaluation

Die Umsetzbarkeit, Akzeptanz und Wirksamkeit dieses Programmes wurden im Rahmen der Leipziger Public-Health -Studie zwischen 1997 und 2000 an Mittelschulen und Gymnasien überprüft. Durch das Programm wurde bei den SchülerInnen das Selbstwertgefühl, sowie die soziale Kompetenz im Vergleich zur Kontrollgruppe gesteigert und ließ sich noch 1,5 Jahre nach der Ende des Programmes feststellen. Unmittelbar im Anschluss ließen sich bei der Interventionsgruppe weniger Kontakt mit Tabak (91% vs. 86%) und ein höhere Anteil der Alkoholabstinenz feststellen.

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