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 Psychische Gesundheit kann sowohl mit positiven als auch mit negativen Begrifflichkeiten erfasst werden. Geistiges Wohlbefinden wird im Allgemeinen als ein positives Attribut angesehen, das eine Person dazu in die Lage versetzt, einen verbesserten psychischen Gesundheitszustand zu erlangen, auch wenn sie nicht unter einer diagnostizierten psychischen Krankheit leidet. Diese Definition von psychischer Gesundheit betont und erachtet das emotionale Wohlbefinden, wie auch die Kapazität, ein erfülltes und kreatives Leben führen zu können und mit den unumgänglichen Herausforderungen des Lebens umgehen zu können, als wichtig und bedeutsam.

Eine geistige Störung oder psychische Krankheit ist ein klinisch signifikantes psychologisches Muster, dass bei einem Individuum auftritt und für gewöhnlich mit einem Leiden oder einer Unfähigkeit einhergeht, die nicht als Teil einer normalen Entwicklung oder Kultur angesehen wird.

Der Hauptschwerpunkt in ProMenPol liegt auf der Sicherstellung einer guten psychischen Verfassung und einer psychischen Gesundheitsförderung und weniger auf psychischen Krankheiten. In den Statistiken ist jedoch ein großes Ungleichgewicht zwischen geistigem Wohlbefinden und psychischer Krankheit vorzufinden. Im Bereich der psychischen Krankheiten sind viele Statistiken verfügbar, obwohl Schwierigkeiten bezüglich der länderübergreifenden Vergleiche auftreten. Auf dem Gebiet des psychischen Wohlbefindens hingegen sind im Vergleich dazu überhaupt nur wenige Statistiken auf länderübergreifender Ebene erhältlich.
Diese Seite möchte auf einige der wichtigsten, verfügbaren statistischen Quellen verweisen, wie auch auf einige Projekte und Berichte, die Inhalte mit Bezug zu psychischer Gesundheit auf europäischer Ebene thematisiert haben und eine statistische Basis aufweisen. Die angegeben Quellen beziehen sich besonders auf diejenigen Bereiche, die im Interesse von ProMenPol stehen.

Indikatoren psychischen Wohlbefindens

Es gibt relativ wenig Quellen mit vergleichbaren Indikatoren im Bereich der psychischen Gesundheit. Vielleicht sind die Besten im „European Quality of Live Survey, the European Community Household Panel Survey (ECHP) und einer Anzahl von Ad-hoc-Eurobarometer-Modulen enthalten. Eine nützliche Zusammenfassung der Daten dieser Quellen findet sich bei: http://www.eurofound.europa.eu/areas/qualityoflife/eurlife

Gesundheitsbericht der EU im Rahmen des Gemeinschaftsprogramms im Gesundheitswesen

Overview of EU Health Reports

The State of Mental Health in the European Union, 2004: Dieser Bericht beschreibt und vergleicht den Status der psychischen Gesundheit in der Europäischen Union und in Norwegen im Kontext lang anhaltender Erfolge der „Public Health Programmes“ der EU zur Förderung einer guten psychischen Gesundheit und Vermeidung geistiger Krankheiten. Dieser Bericht zeigt auf, was man über den Status der Bevölkerung in Bezug auf psychische Gesundheit in der EU und seine Determinanten weiß. Er betont die Statistiken, die hinsichtlich psychischer Krankheiten verfügbar sind.

Die EU hat kürzlich eine Reihe von Überblicken zu jedem einzelnen Land veröffentlicht, in dem der Entwicklungsstand der psychischen Gesundheitsförderung und der geistigen Krankheitsprävention bis zum heutigen Tag aufgezeigt wird. Informationen dazu können unter folgender Adresse heruntergeladen werden: ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/mental/ms_overview_en.htm

Eurobarometer zu Themen des Gesundheitswesens:

Health Evidence Network (HEN)

Weltgesundheitsprojekt (2007)

  • Hearts and Minds in Europe - Ein europäischer, arbeitsbezogener Gesundheitsbericht zu kardio-vaskulären Krankheiten und psychischer Gesundheit. Dieses Projekt fertigt eine Analyse europäischer Daten, über den Einfluss positiver und negativer Arbeitsplatzfaktoren auf die psychische Gesundheit, an.

 

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